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Gesundheitsexperten fordern Spracherkennung
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"Spracherkennungssysteme kommen immer häufiger im deutschen Gesundheitswesen zum Einsatz; hier vollzieht sich im Stillen eine Technologierevolution, durch die Krankenhäuser ihre Kosten reduzieren und die Effizienz der administrativen Prozesse steigern", sagt Marcel Wassink. "Im nächsten Schritt konzentrieren wir uns darauf, die Technologie in Kombination mit Wissensdatenbanken und elektronischen Patientenakten einzusetzen, um die Informationsversorgung von Ärzten zu optimieren und die Entscheidungsgrundlagen für Diagnose und Therapie zu verbessern." |
 Marcel Wassink |
Die Stiftung Baden-Württemberg, das Zentrum für angewandte Wirtschaftsforschung (ZEW) sowie das Fraunhofer Institut für System und Innovationsforschung (ISI) stellten in einer umfassenden Studie die Notwendigkeit einer Technologieoffensive in der Gesundheitsbranche fest. Spracherkennung beispielsweise, so die Prognose der Studie, werde sich kostensenkend und zeitsparend bei Dokumentationstätigkeiten im Krankenhaus durchsetzen – eine Annahme, welche durch die umfangreichen Studien am AKA Bochum bestätigt wird.
Auch Chirurgen werden zukünftig während einer OP allein durch Sprache Geräte sicher navigieren können und dadurch entlastet werden. Von den 200 Teilnehmern der Studie halten 98 Prozent den Einsatz von Sprachtechnik für Dokumentationsarbeiten für wünschenswert und in absehbarer Zeit realisierbar.
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